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In einem der Jahrbücher meiner Schule hat mein Englischlehrer als seinen Wahlspruch eingetragen: „Life is a comedy to those who think and a tragedy to those who feel“. Abgesehen davon, dass dieser Satz nicht in einen Blog passt, der die weltweite Verbreitung guter Laune – notfalls auch unter Anwendung von Zwangsmitteln – zur obersten Priorität erhoben hat, finde ich es höchst zweifelhaft, ob man wirklich mehr lacht, wenn man nicht fühlt oder mehr leidet, wenn man nicht nachdenkt oder ob man nicht fühlen darf, um lachen zu können.

Kurz gesagt, ich verstehe diesen Satz nicht. Es wird auch nicht besser dadurch, dass der Satz offenbar von Horace Walpole stammt, der laut Wikipedia den Gruselroman und den englischen Landschaftsgarten erfunden haben soll.

Als eher unwahrscheinlich kann aber abgetan werden, dass Horace Walpole und mein Englischlehrer so etwas meinten wie „wenn man eine Szene aus Pulp Fiction mit Lachern unterlegt und so aufzieht wie eine Sitcom, dann wirkt sie lustig, obwohl der von John Travolta meisterhaft gespielte Vincent Vega darin aus Versehen dem Kerl auf der Rückbank die Birne wegknallt“.

Stimmt aber.

[via Fünf Filmfreunde]

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