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Vor dreißig Jahren, am 12. Dezember 1979, wurde der Nato-Doppelbeschluss verabschiedet, ein Vertrag, der die Friedensbemühungen des Nordatlantikbündnisses mit der Stationierung nuklearer Sprengköpfe in Deutschland auf charmante Weise zu verbinden wusste. Aus der gegen diesen Beschluss gerichteten Friedensbewegung heraus formierte sich die Partei „Die Grünen“, die am 12. Dezember 1985 mit Joschka Fischer ihren ersten Landesminister stellt.

Wir begehen diesen Jahrestag mit einem Lied aus dem Wahlkampfrepertoire, in dem Joseph Beuys (!) auf eindrucksvolle Weise mit mehreren liebgewonnenen Weisheiten aufräumte:

  1. Wortspiele und Wahlkampf vertragen sich nicht
  2. Es fällt nicht auf, wenn man hinter dem Schlagzeug schnell den Text der nächste Strophe nachliest
  3. Anglerwesten sind ein zeitloses Accessoire der Herrenmode
  4. Schuster, bleib bei deinem Leisten
  5. Kabellose Mikros haben nur Vorteile. Nur sie kann man elegant und zugleich dynamisch herumschwirbeln, ohne dass es zur Katastrophe kommt

Die Grünen räumten dann später ihrerseits mit dem Vorurteil auf, ein rechtspolitischer Sprecher müsse Jurist sein und machten Volker Beck (geboren am 12. Dezember 1960) zum ihren.

Keine offensichtliche Verbindung zu den Grünen haben die Geburtstage von Jana Ina (1976) und Maurizio Gaudino (1966), der Todestag von Johann Christoph Gottsched (1772) oder die Premiere von „Winnetou und Old Shatterhand im Tal der Toten“ (1968)

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