Es spricht – entgegen der veralteten Auffassung der führenden meinungsmachenden Blogs – nichts dagegen, seinen Blogeinträgen Titel zu geben, die auf Hits von Heino anspielen. Diesem ungerechtfertigten Stigma entgegenzuwirken ist eine der nobelsten Aufgaben dieses Eintrags, der sich hauptsächlich mit der Zubereitung alkoholischer Getränke unter erschwerten Bedingungen befasst. In unserem Anschauungsbeispiel 1 zeigt Michael Schumacher in Zusammenarbeit mit dem die Hardware stellenden Spirituosenhersteller, dass er von der Alkohol-am-Steuer-Problematik überhaupt nichts verstanden hat. Denn natürlich steht das Zubereiten von Cocktails auf dem Beifahrersitz eines Maserati nicht unter Strafe. Etwas anderes gilt vielleicht in einem US-Bundesstaat, der auch den bisher rechtsdogmatisch problematischen Fällen schwangerer Frauen, die hosentragend in Begleitung orangener Alligatoren den Verzehr von Käsekuchen nicht lassen wollten, einen Riegel vorgeschoben haben. Zumindest in ungeraden Kalenderwochen.

Unser zweites Exempel zeigt, dass es eine Sache ist, unter Zuhilfenahme eines Rekordweltmeisters das Interieur eines italienischen Autos vollzusauen, einen Cocktail über zehn Meter vermittels der Hosenträger der Kollegin zu verschicken aber eine ganz andere. Es gibt also keinen Grund zu glauben, man sei auf irgendeine konventionelle, unglamouröse Zubereitungsmethode angewiesen, nur weil für die Gage für den Kerpener Edelchauffeur und die Raten für den Wagen nach Abzug der Lebenshaltungskosten nicht viel übrig bleibt.

Freilich ist hierfür neben einigem Üben vor allem Immunität gegen all diejenigen erforderlich, die „Fake“ rufen und ein Gutachten von Gallileo fordern.

[via nerdcore]

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