Ich bin ein leidenschaftlicher Hörer und Sprecher von Fremdsprachen, die ich nicht beherrsche. So sehr, dass ich den Menschen in meiner Umgebung gerne die schwedische Version des Wikipedia-Artikels über Britney Spears vorlese, ohne ein Wort davon zu verstehen. Ich bin aber auch ein Fan der japanischen Kunstform des Kawaii, die man hierzulande wahrscheinlich eher als Fernostkitsch diffamieren würde. Und ich interessiere mich sehr für Politik. Aber nie hätte ich gedacht, dass ich diese drei Leidenschaften einmal in einem Video vereint finden würde. Noch nie habe ich mich noch nie so gern geirrt.

Jedes Land hat das Fernsehen, das es verdient, sagt ein TV-Produzenten-Sprichwort. Und während in Deutschland Anna die Liebe, Bauern Frauen und Deutschland den Superstar sucht, haben die Japaner ihre Form des Doku-Soap-Edutainment schon gefunden: Eine Geschichte von Liebe, Verrat, nackten Oberkörpern, dem Papst, Kim Jong Il und schriller Musik. Und das unter dem Titel „My boyfriend is the president“. Ich bin dann mal wieder begeistert.

Irgendwann müssen diese Japaner mir das aber erklären.

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