Wer diesen Blog verfolgt (und nicht etwa die bittere Enttäuschung zu verarbeiten hat, dass die Google-Suchwörter „Ewald Lienen Biographie“ nichts verwertbares gebracht haben), wird feststellen, dass er im Wesentlichen darin besteht, dass ich Videos kommentiere, in denen Leute Sachen machen.

Solchen Blogs wirft man gerne mangelnde Relevanz vor; ein Vorwurf, mit dem ich leben kann, weil ich keinen eigenen Wikipedia-Eintrag anstrebe (zumindest nicht auf diesem Weg; als Erstumsegler Österreichs oder als der Mann, der Andrea Kiewel gesagt hat, dass sie einfach mal die Klappe halten soll, werde ich die Relevanzschwelle schon noch überspringen) und man eben nicht jeden Tag „Also sprach Zarathustra“ schreibt oder das Siegtor eines Weltmeisterschafts-Halbfinales mit der Hand erzielt.

Aber um in den Videos, die präsentiere, passiert ja wenigstens was. Zumindest meistens.

Nicht im hiesigen Video. Man muss es sich also nicht anschauen. Dann aber wird man beim Kamingespräch in einem St Moritzer (bitte beim Lesen das „i“ so affektiert lang und überbetont denken, als sei der Vollsynthetikfranzose und regenbebogente kölner Topmodeljuror einem Arachnoiden begegnet) nie cognacschwenkend davon schwärmen können, wie zenbuddhistisch meditativ es sein kann, einem Besen beim Schwurbeln, einer Luftmatratze beim Treppeherunterfallschweben oder eben zwei Bauarbeiterhelmen beim Kollidieren zuzusehen.

Ladies and Gentlemen, I give you sechs Minuten Entspannung. Leute und Dinge machen Sachen.

Vodpod videos no longer available.
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