Dies ist – ich habe es bereits erwähnt – ein Dienstleistungs- und Lebensratgeberblog.

Ein großer Teil meiner bloggerischen Arbeit geht daher dafür drauf, die inoffizielle Biographie von Ewald Lienen als marktführenden Blog im Bereich der Lebenshilfe zu etablieren. Diesem Bemühen ist der vorliegende Beitrag geschuldet.

Ein Großteil der Leserbriefe, die Ewald Lienen erreichen, begnügen sich verständlicherweise nicht damit, die differenzierte und hochwertige Berichterstattung zu loben, sondern nehmen eine fordernde Haltung ein, die ich als Kompliment und Last in veränderlichen Gewichtsanteilen verstehe.

So schrieb mir unlängst ein vor allem aus Gründen der Nichtexistenz die Anonymität vorziehender Leser folgende bange Anfrage:

Beim Verfassen von Steuererklärungen und in der Liebe – sagt man – sind alle Mittel erlaubt. Alles kann – nichts muss. Gleichwohl teilt man mir mit, dass in meiner Ehe die Kommunikation zu leiden scheint. Ich habe daher beschlossen, wieder hin und wieder das Wort an meine Gattin zu richten. Gibt es etablierte Regeln in der innerehelichen Konversation, gar Tabusätze, die es zu vermeiden gilt?

Da ich mangels Übung große Schwierigkeiten mit dem Lesen habe, aufgrund eines Gendefekts mein Gehirn das gesprochene Wort nur dann verarbeiten kann, wenn es gesungen wird und nur der Englischen Sprache mächtig bin, bitte ich um eine leidensgerechte und barrierefreie Formulierung einer Antwort.

Dem Mann kann geholfen werden.

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